Karl Silex

Karl Silex (* 6. Juli 1896 in Stettin; † 18. Mai 1982 in Köln) begann 1921 beim Hamburger Fremdenblatt und wechselte 1922 zur Berliner Deutschen Zeitung. Für die DAZ ging er als Korrespondent nach London und übernahm 1933 als Chefredakteur das Blatt, als der Zeitung wegen eines kritischen Artikels über Adolf Hitler das Verbot drohte. Silex war Mitglied des „Führerrates der Deutschen Presse" und konnte so als Chefredakteur bis 1943 die Schließung der Zeitung verhindern. Nach Kriegsende gründete Silex in Stuttgart einen eigenen Verlag, in dem zwischen 1949 und 1957 u. a. die Wochenzeitschrift Deutsche Kommentare erschienen. 1955 wurde er Chefredakteur des Berliner Tagesspiegels, dessen Stil er bis 1963 prägte.

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