Karl Brammer

Karl Brammer (* 11. Juli 1891 in Hannover; † 17. April 1964 in Berlin) absolvierte ab 1912 sein Volontariat beim Hannoverschen Tagblatt und wurde dort anschließend Redakteur. 1914 übernahm er das Feuilleton der Hagener Zeitung. Nach dem 1. Weltkrieg war er in Berlin bis 1926 Referent der Presseabteilung der Reichsregierung und Leiter des Demokratischen Zeitungsdienstes. Ab 1945 arbeitete er zunächst in Ost-Oerlin, siedelte dann aber in den Westteil der Stadt, wo er 1948 beim Tag und als Berliner Vertreter der New Yorker Staatszeitung und Herold arbeitete. Zwischen 1950 und 1959 leitete Brammer die Pressestelle des Ministeriums für gesamtdeutsche Fragen. Brammer war Vorsitzender und Ehrenmitglied des Presseverbandes Berlin sowie Vorstandsmitglied des 1949 gegründeten Deutschen Journalisten Verbandes.

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