Carl von Ossietzky

Carl von Ossietzky (* 3. Oktober 1889 in Hamburg; † 4. Mai 1938 in Berlin) war als Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne für die Berichterstattung über die verbotene Aufrüstung der Wehrmacht verantwortlich. Seine journalistische Karriere begann zunächst schleppend. Anfänglich als Lektor und Herausgeber tätig, arbeitete er zwischen 1920 und 1924 bei der Berliner Volks-Zeitung zunächst als außenpolitischer Mitarbeiter und schließlich als Redakteur. Kurt Tucholsky machte den Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne auf Ossietzky aufmerksam. 1926 erschien sein erster politischer Leitartikel und er wurde 1927 Herausgeber der politischen Wochenzeitschrift. Wegen der Berichterstattung über die Verstöße der Wehrmacht gegen den Versailler Vertrag wurde er zu 18 Monaten Festungshaft verurteilt. 1936 erhielt Ossietzky rückwirkend den Friedensnobelpreis.

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