Axel-Springer-Akademie

Die heutige Journalistenschule der Axel Springer AG wurde ursprünglich 1986 als „Journalistenschule Axel Springer" in Berlin gegründet und bildet jährlich ca. 40 Journalisten aus. Sie  dient zusätzlich als Weiterbildungseinrichtung für die Redakteure der Axel Springer AG und verleiht jährlich den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Die ersten sechs Monate lernen die Teams, bestehend aus je 20 Schülern, an der Akademie das journalistische Handwerk. Die crossmediale Ausbildung vermittelt nicht nur die klassischen Inhalte wie Recherchieren, Darstellen, Redigieren, sondern schult gleichzeitig in Video- und Audio-Techniken sowie im Onlinejournalismus. Die Dozenten sind Journalisten aus dem Hause Axel Springer sowie externe Referenten. Im zweiten Halbjahr folgt eine Praxisphase in der Redaktion des Nachrichtenblattes WELT KOMPAKT und anschließend zwei Monate Praktikum bei der Onlinepublikation BILD.de. Das letzte Jahr absolvieren die Schüler in der Stammredaktion ihrer Wahl.  Eine Kooperation mit der Columbia Journalism School bietet den Journalistenschülern die Möglichkeit an einem Austauschprogramm oder an Workshops in New York teilzunehmen. Die Ausbildung wird vergütet. Die Bewerbung erfolgt halbjährlich mit einer Bewerbungsreportage zu einem frei gewählten Thema. Aus den 200 besten Verfassern werden mit Hilfe eines Schreib- und Wissenstest 80 Kandidaten ausgewählt, von denen schließlich 40 Journalistenschüler in einem Vorstellungsgespräch ausgesucht werden

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