Traumberuf Journalist

Journalismus ist für viele ein Traumberuf. Journalisten informieren die Öffentlichkeit über Ereignisse von allgemeiner gesellschaftlicher Bedeutung, nehmen an Veranstaltungen teil und erfahren häufig vor allen anderen wichtige Neuigkeiten. Doch wie wird man eigentlich Journalist?

Auf diese recht einfache Frage lässt sich nicht so leicht eine Antwort finden. Der Hintergrund hierfür ist, dass der Zugang zum Berufsfeld des Journalisten nach Art. 5 Abs. 2 GG offen ist, d. h. es gibt keine gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungswege, die etwa in Ausbildungsordnungen oder Rahmenplänen festgehalten wären. Jeder der journalistisch schreibt, dürfte sich als „Journalist“ bezeichnen.

Das Berufsbild und das daraus resultierende Selbstverständnis eines Journalisten folgt ganz allgemein der Definition:

Journalismus stellt den Informations- und Wissensfluss innerhalb einer Gesellschaft sicher und trägt dabei zu einer öffentlichen Meinungsbildung bei. Er ist somit eine der zentralen Grundlagen für ein demokratisches Zusammenleben in Freiheit.

Damit fällt Journalisten eine hohe gesellschaftliche Verantwortung zu, der sie nur gerecht werden können, wenn sie in ihrem Beruf als freie und unabhängige Persönlichkeiten über fundiertes Wissen, solide Fähigkeiten und einen ausgeprägten Intellekt verfügen. Eine gute Ausbildung ist daher unabdingbar.

 

Mit der richtigen Ausbildung muss der Traumberuf kein Traum bleiben

Ein Bewusstsein für diese hohe Verantwortung journalistischer Arbeit zu vermitteln, verstehen wir als unsere vorrangige Aufgabe als Journalistenschule.

Das Drei-Kompetenzen-Modell der Journalistenausbildung am Deutschen Journalistenkolleg sieht daher folgende übergeordnete Kompetenzfelder vor:

Damit unsere Absolventen erfolgreich in ihrem Beruf arbeiten können, brauchen sie eine entsprechende fundierte Ausbildung, in der die beiden ersten Themenfelder abgedeckt  und die persönlichen Kompetenzen bestmöglich gefördert werden.

Unsere Lehrgangsstruktur umfasst sechs Kompetenzbereiche:

 

 

Die journalistischen Arbeitstechniken im Sinne des praxisorientierten „Handwerkszeugs“ stehen dabei im Vordergrund. Die Vermittlung dieses Handwerkszeugs bildet die Journalistische Kompetenz.

Jede journalistische Tätigkeit konkretisiert sich jedoch zum einen fachlich-ressortbezogen und zum anderen bezogen auf die Mediengattung, in der publiziert wird. Die Kompetenzbereiche Fachjournalismus und Mediengattungen bilden somit das Kompetenzfeld Berichterstattungskompetenz.

Journalistische Tätigkeit ist nicht voraussetzungsfrei, sondern ist in verschiedene Rahmenbedingungen eingebettet, an denen sich Journalisten orientieren müssen. Schließlich sind für nicht festangestellte, sondern freiberufliche Journalisten zusätzliche Kompetenzen erforderlich. Gleiches gilt für Journalisten im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Diese Bereiche bilden daher eine Art Schnittstelle zwischen Journalistischer Kompetenz und der Berichterstattungskompetenz – sie bilden die (journalismusspezifischen) persönlichen Kompetenzen. Durch die Methode des Fern- und Onlinestudiums lernen Sie als überfachliches Lernziel Ihre Fertigkeiten im selbstregulierten Lernen zu verbessern, schaffen ideale Voraussetzungen zum lebenslangen Lernen und fördern so Ihre persönlichen Kompetenzen zusätzlich.

 

Unser Lehrgang „Journalist/in“

Die Themen, über die Journalisten berichten, sind in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu finden. Um diesem vielfältigen Berufsbild und Ihrer Vorbildung gerecht zu werden, stellen Sie sich Ihren Lehrgang bei uns nach Ihren individuellen und persönlichen Anforderungen selbst zusammen. Der Lehrgang im Überblick.

Ihr Fernstudium dauert 18 Monate und umfasst mindestens 12 Kurseinheiten. Die 3 Pflichteinheiten „Journalistische Recherche“, „Journalistische Stilistik“ und „Presse- und Medienrecht“ ergänzen Sie, je nach persönlichem Interessenschwerpunkt, durch Kurseinheiten aus unseren 6 Kompetenzbereichen. Jede Kurseinheit schließt mit einer Prüfung ab. Sie selbst bestimmen Ihr Lerntempo, die Reihenfolge der Bearbeitung und den Zeitpunkt der Prüfung. Zusätzlich zu Ihren Kurseinheiten wählen Sie mindestens 4 Praxiswerkstätten. Diese vertiefenden Schreib-, Recherche- und Redigierwerkstätten finden in Form von Online-Seminaren statt. Diese moderne Methode ermöglicht Ihnen ein zeitlich und örtlich flexibles Fernstudium und bietet gleichzeitig die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Dozenten und anderen Teilnehmern. Der Lehrgang schließt insgesamt mit einer Examensarbeit ab.

Für Ihre individuelle Lehrgangsgestaltung stehen Ihnen insgesamt 48 Kurseinheiten und 6 Praxiswerkstätten zur Verfügung. Die einzelnen Module und ihre Inhalte finden Sie hier.

Wenn der Lehrgang zu Ihren persönlichen Anforderungen passt, freuen wir uns über Ihre Bewerbung:

 

 

 

Wie funktioniert das Fernstudium?

In 8 Schritten zum Abschluss!