Simultane Journalistenausbildung

Bei der simultanen Ausbildung werden die fachliche (Bericherstattungs-)Kompetenz und die journalistische Kompetenz gleichzeitig, also in einem Schritt, bzw. parallel erworben.

Hierfür gibt es wiederum zwei grundsätzliche Möglichkeiten:

Einerseits gibt es einige Universitäten und Fachhochschulen, die einige spezifische Journalistenausbildungen, etwa Kulturjournalismus (an der UdK Berlin), Politik- und Wirtschaftsjournalismus (an der Universität Köln), Technikjournalismus (HS Bonn-Rhein-Sieg) oder Wissenschaftsjournalismus (an der TU Dortmund oder HS Darmstadt) anbieten. Durch diese Studiengänge ist zwar eine auf ein bestimmtes Ressort hin zugeschnittene Ausbildung möglich, jedoch werden kein vertiefendes Fachwissen oder Spezialgebiete vermittelt.

Andererseits besteht die Möglichkeit, ein Fachstudium, etwa der Kunstgeschichte, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft o. ä. zu absolvieren und parallel ein journalistisches Fernstudium zu absolvieren. Die Lehrgangsarchitekur des Deutschen Journalistenkollegs bietet hier individuelle Ausrichtungsmöglichkeiten der journalistischen Zusatzausbildung.

Vor- und Nachteile der simultanen Ausbildung
Der große Vorteil der gekoppelten Ausbildung besteht darin, dass die Ausbildungszeit insgesamt kürzer ist als bei der sequentiellen Ausbildung.

Die Belastung ist allerdings höher, wenn auch nicht gleich doppelt so hoch. Die Journalistenausbildung am Deutschen Journalistenkolleg dauert in der Regel nur 18 Monate dauert und kann bei flexibler Zeiteinteilung berufs- oder studienbegleitend absolviert werden.